Fragen zu Fahrstunden & Lernfahrten

Grundsätzlich bieten wir Fahrstunden in der Länge von 60 Minuten oder 90 Minuten an. Erfahrungsgemäß ist dies die optimale Länge um neue Themen zu lernen und auch gleich üben zu können.

Das hängt ganz alleine von deinen Vorkenntnissen ab. Die Ausbildung wird jeweils ganz individuell auf jeden Fahrschüler und jede Fahrschülerin angepasst. Wenn du bereits einige Vorkenntnisse hast, werden wir zu Beginn der ersten Fahrstunde eine kleine Check-Fahrt absolvieren, so dass wir sehen können, was du bereits kannst und wo wir noch ansetzen müssen. Wenn du noch gar keine Vorkenntnisse hast, beginnen wir mit einfachen Lenkübungen, Anfahren & Anhalten abseits des Straßenverkehrs.

Die Qualität leidet auf gar keinen Fall. Unser Motto lautet: Qualität muss nicht teuer sein. Überzeuge dich selbst!

Ja. In den letzten Monaten erhielten wir immer mehr Anfragen in Bezug auf Fahrstunden auf dem Automat. Daher sind seit Februar 2018 auch Fahrstunden mit automatischem Getriebe möglich.

Auf jeden Fall immer deinen Lernfahrausweis, eine Brille/Kontaktlinsen, falls du den entsprechenden Code (01) dafür im Lernfahrausweis stehen hast und natürlich Motivation um Neues zu lernen.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass wir dich, je nach deinem Ausbildungsstand, an deinem Wunschort abholen, sofern sich dieser im Prüfungsgebiet befindet. (siehe Lageplan)
Besser wäre es allerdings, wenn du jeweils zum Fahrschul-Theorielokal kommen würdest. So verlieren wir jeweils keine Zeit um möglichst schnell zu den geeigneten Übungsorten zu gelangen. So bleibt natürlich mehr Zeit zum üben.
Während deinen Fahrstunden werden sich zu keiner Zeit irgendwelche anderen Fahrschüler im Fahrzeug befinden!

Ja. Deine Fahrstunden werden grundsätzlich immer beim gleichen Fahrlehrer stattfinden (außer Ferien oder Krankheit). Am Ende der Ausbildung besteht die Möglichkeit eine Prüfungsfahrt bei einem anderen Fahrlehrer der Fahrschule nach Wunsch zu simulieren.

Da das Theorielokal während einer Fahrstunde nicht besetzt ist, haben wir keine speziellen Öffnungszeiten. Bevor du einfach so vorbei kommst, ruf doch vorher kurz an.

Das ist eine Frage, die wir dir so unmöglich beantworten können. Der gesamtschweizerische Durchschnitt beträgt zurzeit etwa 32 Fahrstunden à 60 Minuten (Tendenz steigend). Dieser Richtwert kann aber sowohl nach unten als auch nach oben deutlich abweichen. Dies hängt vor allem auch von deiner Aufnahmefähigkeit, deiner Motivation, deinen Vorkenntnissen und von vielen weiteren Faktoren ab.

Damals war das Verkehrsaufkommen noch nicht so groß wie heute. Außerdem gab es noch keine Kreisel und das umweltschonende Fahren hatte damals auch noch nicht so einen großen Stellenwert wie heute. Früher war die praktische Prüfung noch um einiges einfacher.

10 Fahrstunden sind heutzutage sehr wenig. Natürlich ist es nicht unmöglich, aber doch eher selten. Denke auch daran, dass unter Freunden gerne auch etwas tiefgestapelt wird. Du warst ja schließlich nicht dabei und hast auch seine Ausbildungskarte nicht gesehen. Daher darfst du in vielen Fällen davon ausgehen, dass es dann doch die eine oder andere Fahrstunde mehr waren.

Wenn du die Möglichkeit dazu hast, ja. Aber nur um das Gelernte zu üben. So kommst du mit Sicherheit schneller vorwärts und brauchst womöglich weniger Fahrstunden. Wertvolle Tipps für private Übungsfahrten erhältst du in der Rubrik Tipps & Tricks.

Während einer Fahrstunde ist es von Vorteil, wenn sich keine weiteren Personen auf der Rückbank befinden. Dies lenkt dich nur ab.

Nein. Der Lernfahrausweis ist nur in der Schweiz gültig.

Ja, Termine kannst du absagen oder verschieben (telefonisch, per SMS oder via Whatsapp). Dies ist aber nur bis 24 Stunden vor der Fahrstunde möglich. Sagst du deinen Termin zu spät ab, müssen wir dir die Fahrstunde zum vollen Preis verrechnen, ebenfalls wenn du zur Fahrstunde nicht erscheinst oder den Termin vergessen hast. Absagen infolge Krankheit werden natürlich nicht berechnet. Bei sehr häufigen Krankheitsvorfällen müsstest du uns auf Verlangen jedoch ein ärztliches Zeugnis vorlegen können.

Natürlich kann es mal passieren, dass kurzfristig etwas dazwischen kommt. Daher erlauben wir jedem Fahrschüler und jeder Fahrschülerin während der gesamten Ausbildung 1 kurzfristige Abmeldung ohne Kostenfolge.

Leider müssen wir diesen Punkt jeweils strikte einhalten, da es immer wieder Fahrschüler gibt, die kurzfristig einfach keine Lust haben oder lieber etwas anderes tun als zur Fahrstunde zu kommen. Jede kurzfristige Absage kommt bei uns einem Arbeitsausfall und daher auch einem Lohnausfall gleich.

Daher bitten wir dich, gebuchte Fahrstunden wenn immer möglich einzuhalten. Falls nicht anders möglich, sag so früh wie möglich ab, so dass wir den Termin noch einem anderen Fahrschüler anbieten können.

Fragen zur praktischen Prüfung

Die Prüfung insgesamt dauert 60 Minuten inkl. Tests der Fahrzeugkenntnisse ganz am Anfang und inkl. Schlussgespräch mit Bekanntgabe des Prüfungsresultats. Ob du die Prüfung bestanden hast, wirst du vom Experten noch im Fahrzeug erfahren.
Plane für die gesamte Prüfung aber 2-3 Stunden ein. Vor der Prüfung werden wir noch ca. eine halbe Stunden einfahren, so dass du dann an der Prüfung selbst keinen „Kaltstart“ hinlegen musst. Außerdem werden wir in dieser Zeit noch die letzten offenen Fragen klären.

Wenn du die Ausbildung bei uns absolvierst, werden wir dich zur Prüfung anmelden, sobald du die Prüfungsreife erreicht hast.
Du hast natürlich auch die Möglichkeit, dich mittels der Anmeldekarte, die du zusammen mit deinem Lernfahrausweis zugesendet bekommen hast, selbst anzumelden.

In der Regel ist mit einer Wartezeit von 3-4 Wochen zu rechnen (vor den Sommerferien und vor Weihnachten kann es ausnahmsweise auch etwas mehr sein). In dieser Zeit sind weitere Fahrstunden sehr zu empfehlen, so dass wir die Perfektionsschulung abschließen können.
Mit unserer langjährigen Erfahrung als Fahrlehrer wissen wir genau, wann wir dich zur Prüfung anmelden können, so dass deine Ausbildung exakt bis zum eigentlichen Prüfungstermin abgeschlossen ist.

Deinen Lernfahrausweis, Brille/Kontaktlinsen falls der entsprechende Code in deinem Lernfahrausweis enthalten ist, die Prüfungsbestätigung, einen Ausweis mit Foto (ID, Pass, Ausländerausweis) und deinen Führerschein von anderen Kategorien, falls du bereits einmal eine Prüfung abgelegt hast (z.B. Mofa oder Roller).

Mit dem Fahrschulfahrzeug, an das du dich während der gesamten Ausbildung bestens gewöhnt hast.

Du wirst während deiner gesamten Ausbildung sehr viele Tipps und Ratschläge und auch Warnungen vor Experten von deinem ganzen Umfeld bekommen. Achte nicht zu sehr darauf. Mach deine eigenen Erfahrungen und gehe die ganze Sache unvoreingenommen an.

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Experten. Der eine verhält sich während der Prüfungsfahrt eher ruhig, während ein anderer eher zu einer Konversation bereit ist. Halte dir aber immer folgendes vor Augen: wenn du an der praktischen Prüfung alles so umsetzen kannst, wie du es in den Fahrstunden gelernt hast, wirst du bei jedem Experten bestehen können.

Wie bereits erwähnt, wirst du während deiner Ausbildung viele Geschichten über die praktische Prüfung zu hören bekommen. Da darf die erfundene Geschichte mit der obligatorischen Durchfallquote natürlich nicht fehlen.

Was heisst perfekt? Wer ist schon perfekt? Niemand! Wir sind schließlich Menschen und keine Roboter. Daher gibt es keine perfekten Fahrten. An der praktischen Prüfung wird eine sichere Fahrt unter Einhaltung aller Verkehrsregeln verlangt. Weitere Informationen dazu findest du hier.

Eine gewisse Nervosität vor der praktischen Prüfung ist ganz normal. Oft verschwindet diese aber, sobald die Prüfung begonnen hat. Falls du aber wirklich unter Prüfungsangst leidest, gehe frühzeitig zu deinem Hausarzt und lass dich von ihm beraten. Nimm auf gar keinen Fall auf eigene Faust irgendwelche Medikamente. Viele Medikamente haben Nebenwirkungen zur Folge, die dein Fahrverhalten negativ beeinflussen.